Die Ausbildung der Fähigkeiten und Fertigkeiten im Bereich der mündlichen Kommunikation stehen bei der Leistungsbeurteilung im Fach Englisch im Vordergrund. Das heißt für die Leistungsbewertung, dass das Hörverstehen und das Sprechen der Kinder wesentlich stärker zu gewichten sind als das Leseverstehen und das Schreiben.

Entscheidende Kriterien für die Notengebung sind deshalb:

  • die Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit
  • Spontanität
  • Verständlichkeit
  • Verfügbarkeit elementarer Redemittel

So definieren sich folgende Grundanforderungen in diesem Bereich:

  • sich auf fremde Sprachen einlassen
  • classroom phrases verstehen und nutzen
  • aktives Zuören (Geschichten pantomimisch mitgestalten, mit Geräuschen unterstützen, eine Rolle übernehmen)
  • neue Wörter im Chor mitsprechen
  • auf Fragen mit kurzen Sätzen (Ein-Wort-Sätze) antworten
  • genaue Aussprache verinnerlichen
  • Lieder und Reime auswendig lernen

Das Leseverstehen und das Schreiben wird nur auf ganz elementare Weise in den Unterricht miteinbezogen. Nur wichtige Lernwörter werden mit sogenannten wordcards visualisiert. Diese wichtigen Wörter können die Kinder abschreiben, ein auswendiges Schreiben ist in den Grundanforderungen nicht vorgesehen.

Jedes Kind legt ein Portfolio an, in dem Lernmaterialien und Lernergebnisse gesammelt werden. Es dokumentiert damit seine Lernfortschritte, seine Lieblingslieder und die Wörter, die es schon gut schreiben kann. Das Portfolio wird zur Leistungsbewertung herangezogen.

Für die anstehenden Verbalbeurteilungen im Fach Englisch habe ich hier ein paar Formulierungshilfen zusammen gestellt.